Ein Küchentisch am Fenster mit geordneten Unterlagen, einem Notizbuch, einer Lesebrille und einer Tasse Tee

Klarheit, wenn ein anderer
für jemanden entscheidet,
den Sie lieben.

Verständliche Erklärungen zur rechtlichen Betreuung in Deutschland. Praktische Werkzeuge für Angehörige und Vertrauenspersonen. Keine Werbung, kein Drittanbieter-Tracking, kein Verkaufsgespräch.

Drei häufige Fragen

Was uns immer wieder erreicht

Drei Fragen, die regelmäßig gestellt werden. Die kurze Antwort steht hier, die ausführliche im verlinkten Beitrag.

Muss die Berufsbetreuung mir als Tochter etwas mitteilen?

Ja, auf Verlangen und in Grenzen. Seit dem 1. Januar 2023 hat die Berufsbetreuung nahestehenden Angehörigen nach § 1822 BGB Auskunft über die persönlichen Lebensumstände der betreuten Person zu erteilen. Diese Auskunftspflicht gilt nur, soweit sie dem Wunsch oder dem mutmaßlichen Willen der betreuten Person entspricht und der Berufsbetreuung zuzumuten ist. Weiterlesen zur Auskunftspflicht

Kann ich die Betreuungsakte beim Gericht einsehen?

Beteiligte am Verfahren können nach § 13 Abs. 1 FamFG ohne weitere Begründung Akteneinsicht nehmen. Andere Angehörige müssen ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen, etwa konkrete Anhaltspunkte für Pflichtverletzungen. Weiterlesen zur Akteneinsicht

Wer kontrolliert eigentlich, was die Berufsbetreuung tut?

Die Aufsicht führt das Betreuungsgericht nach § 1862 BGB. Es prüft Jahresberichte, genehmigt bestimmte Maßnahmen vorab und reagiert auf Hinweise. Bei Pflichtwidrigkeiten schreitet es mit Geboten und Verboten ein und kann deren Befolgung mit Zwangsgeld durchsetzen (§ 1862 Abs. 3 BGB). Im äußersten Fall entlässt es die Berufsbetreuung (§ 1868 BGB). Weiterlesen zur Aufsicht

Wie wir arbeiten

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Die Inhalte ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich an einen Anwalt für Betreuungsrecht oder die örtliche Betreuungsbehörde. Stand: 22. Oktober 2026.